Kapitel III · Das Restaurant
Kardinal2.
Eine Speyerer Adresse in der Korngasse, an der gute Pfälzer Weine, gutes Essen und gute Gesellschaft zusammenkommen. Das Restaurant wird heute unter neuer Inhaberschaft fortgeführt — die Stifter sind dort nicht mehr aktiv, das Haus war aber Teil der Geschichte, die zur Stiftung führte.
Ein Restaurant mit Handschrift
Wein, Wirt
und Wort.
Das Kardinal2 lag in der Speyerer Korngasse — gut zu Fuß erreichbar von Dom und Altpörtel, mitten in der lebendigen Altstadt. Der Name Kardinal ist der Geburtsname der Mutter von Matthias Kowalke — und damit ein leiser Tribut an die eigene Familiengeschichte.
Eine schlanke, sorgfältig zusammengestellte Karte. Pfälzer Spezialitäten neben mediterranen Akzenten. Eine Tafel an der Wand, auf der der Sommelier seine Empfehlung notierte. Eine offene Küche, ein lebendiger Eingangsbereich, im Sommer Tische auf der Gasse. So führten Ralph Siekmann und Matthias Kowalke das Haus über viele Jahre — mit großer Hingabe, parallel zu ihrem regulären Beruf. Heute wird das Kardinal2 unter neuer Inhaberschaft fortgeführt.
Die Karte
Pfälzer Klassiker — Fleeschknepp, Lammkotelett mit hausgemachter Knoblauchsauce, „Himmel und Hölle", Saumagen — neben modernen Gerichten wie Lachsfilet auf Salat oder Kardinal-Flammkuchen. Alles getragen von einer ungewöhnlich tiefen Weinkarte mit Schwerpunkt auf der Pfalz.
Die Weine
Knipser, Philipp Kuhn, Spätburgunder vom Sandboden, Riesling aus Großen Lagen. Im Mittelpunkt stand stets der deutsche Wein — und die Frage, was hinter einem Etikett steckt. Aus dieser Haltung heraus entstand später die Weinakademie im Musenhof.
Das Logo
Ein Name
mit Familiengeschichte.
„Kardinal" ist der Geburtsname der Mutter von Matthias Kowalke — der Name des Restaurants ist also kein Zufall, sondern eine persönliche Hommage. Das Logo nahm den Namen wörtlich und gestaltete ihn als Figur in der charakteristischen beerenroten Robe — selbstbewusst und mit einem leisen Augenzwinkern.
Was geblieben ist
Eine Adresse,
die fortbesteht.
Das Kardinal2 in der Korngasse wird heute unter neuer Inhaberschaft fortgeführt. Ralph Siekmann und Matthias Kowalke sind dort nicht mehr aktiv — die Adresse aber bleibt eine in Speyer, an die sich viele gerne erinnern und die zugleich ein Stück Familiengeschichte der Stifter bewahrt.
Restaurant, Galerie und Weinakademie waren für die Stifter stets Berufung neben dem regulären Beruf — getragen von Leidenschaft, nicht vom Gewinn. Sie haben den unaufgeregten, beständigen Einsatz für eine Sache, die Ralph Siekmann und Matthias Kowalke wichtig ist, vorbereitet und begünstigt. Heute mündet dieser Einsatz in die Kowalke und Siekmann-Stiftung für den Tierschutz.
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